Dresden: Samthandschuhe für rechte Schläger

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Erneut sollten sich in Dresden bei einer Berufungsverhandlung vier Dresdner Nazis vor dem Landgericht für einen Übergriff im März 2009 verantworten und wieder zeigt sich, dass in Sächsischen Justizkreisen noch immer nicht die Rede davon sein kann, sich mit rechten Überfällen und vor allem der Verurteilung von rechten Gewalttätern zu beschäftigen. Stattdessen sind erstinstanzlich schuldig gesprochene Nazis noch immer Teil der lokalen Naziszene und beteiligen sich an rechten Demonstrationen und Veranstaltungen, während die Betroffenen der Übergriffe auch Jahre nach den eigentlichen Taten mit den psychischen und physischen Folgen allein gelassen werden. Der Fall ist dabei nur eines der Beispiele aus Dresden, das so gar nicht in das Bild der “weltoffenen” Kunst- und Kulturstadt passt.

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